Zum ersten Mal nahm ich an einer Bergtour mit der Wandergruppe von Alpenverein teil. Am Sonntag, den 7.7. fuhren wir bereits um 6:30 von Salzburg aus nach St. Johann in Tirol los. Es war eine große Gruppe von 21 Nasen. Alle 30++!! Bis auf die Rupi. Sie geht noch auf die 30 zu. Die meisten von ihnen waren Pensionisten ... mit der Kondition, von der ich wohl nur staunen kann. Sie waren lieb und lustig. Lebensfroh und gelassen. Gesund und glücklich. Einfach klasse! Jetzt kann ich mich wirklich auf meinen 60. Geburtstag freuen :)
Von einer Anna, eine Ex-Lehrerin (65 a), mit der ich die meiste Zeit mich unterhielt, bekam ich auch ein "Mitbringsel". Ein Spruch; "Fange nie zu früh an, mit etwas aufzuhören". Ein genau richtiger Spruch für mich, die schnell mal etwas aufgibt, außer wenn ich einen Berg erklimme ;). Sie wollte mit dem Spruch eigentlich mir verraten, wodurch sie so jung aussieht und so fit ist. Also, durch stetige Bewegung! Ihr erstes Auto kaufte sie sich, als sie 60 wurde!! Damit erinnerte sie mich an meine Mutter, die mit 40 Jahren erst ihren Führerschein machte.
Mit dem "Opa Fritz", der Vater von der Gruppenleiterin, geriet ich auch kurz ins Gespräch. Er ist, ein ex-Maler-Meister, schon ziemlich alt, aber seine durchtrainierte Beine verriet mir, dass er schon viel "unterwegs" war. Er war tatsächlich bereits in den Höchsten Österreichs. Auch das Kaisergebirge ist ihm natürlich vertraut. Er lächelte zufrieden, als ich staunend rief, "RESPEKT!". Er fragte mich zurück, wo ich schon überall war ... und auf solche Frage antworte ich gern, bzw. gebe gern mein Rekord "Zugspitze" an. Er fragte mich unsicher erneut, ob ich zu Fuß hinauf war. "Freilich ging ich zu Fuß hinauf!", sagte ich stolz und er ... "gar nicht so übel!". Mir ist ja bewusst, dass die Zugspitze für die Österreicher (möglicherweise) ja "nichts" ist. Aber verhältnismäßig war das schon ein "gar nicht so übele Leistung" von mir!
Zwischen diesen älteren Herrschaften bekam ich auch ein wenig Ehrfurcht. Sie haben so viel erreicht und sind trotzdem so bescheiden. "Ach was, wir waren auch mal anders!", sagte Opa Fritz. Er meinte, er hatte manchmal auch einen ungesunden Ehrgeiz bei der Besteigung seiner geliebten Berge. Doch Frau und Kinder hielten ihn ein wenig zurück und er freute sich, wenn er gesund wieder im Tal ist, bei Frau und Kindern.
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| auf der Fischbachalm |
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| Fritz zeigte uns die Gipfeln des Kaisergebirgs |
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| ganz Vorn die Leiterin, Brigitte |
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| Linaria alpina |
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| Rhododendron hirsutum |
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| Rhododendron hirsutum |
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| Das Stripsenjochhaus vor Auge |
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| Trollblumenwiese |
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| Der Stripsenkopf nicht mehr weit |
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| "Brillenschötchen" (Biscutella laevigata) |
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| Stripsenkopf verlassend |
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| "Schusternagerl" |
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| Rhodothamnus chamaecistus oder die Zwerg-Alpenrose |
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| Primula auricula - Fruchtstand |
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| Mascha am Rücken entlasten |
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| Eber-Esche zwischen Leg-Röhre |
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| auf dem Feldberg |
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| Trollblume |
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| Trollblume |
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| Cephaltanthera rubra |
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