Das Jahr 2014 wurde mit Nockstein beendet und das neue 2015 ist ebenfalls mit Nockstein eröffnet.
Heute stellte ich das Rad an der O-Bus Wendestelle Obergnigl. Von dort aus ging ich entlang des Alterbachs zum Waldkindergarten Guggenthal, wo es dann aufwärts geht zum Nockstein. Zurück nahm ich den Weg Richtung Nocksteinschlucht bzw. via Gersbergalm zum Obergnigl.
Ich war ganz alleine. Am Glücksplatz bei den Skulpturen traf ich drei älteren Damen, die um meine einsame Wanderung sehr besorgt wirkten. Sie fragten mich, ob ich mit ihnen zurück möchte. Ich hatte nichts gegen ihre Begleitung, aber ich mag nicht über den gleichen Weg zurück zum Startpunkt. Ich lehnte ihr Angebot freundlich ab. Zu guter Letzt gab mir eine der Damen, die mit dem Nockstein sehr vertraut schien, Auskunft über die Gefahr der verschneiten bzw. vereisten Schlucht. Als ich sie verabschiedete und sie nach einer Weile nicht mehr hörte, wurde mir bewusst, dass ich ganz alleine war. Ich ging hinauf zum Gipfelkreuz und setzte mich an das Kreuz angelehnt. Es war sehr still. Die Sonne schien. Mir war es warm. Ich hatte ein wenig Angst. Ich machte einpaar Bilder. Ich kletterte wieder hinunter und machte mich auf den Rückweg. Mit einem kurzen Gebet im Stillen, Gott möge mich nicht alleine lassen. Klingt es vielleicht etwas dubios?! Es wirkte bei mir gleich beruhigend. Also, ich musste aber schon auf Schritt und Tritt achten ;P
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| Glücksplatz bei Onkel Otto |
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| Pfarre Gnigl |













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